Ferrari hat den Amalfi Spider auf den Markt gebracht, die Cabrio-Version seines neuesten Sportwagenmodells, die darauf ausgelegt ist, vom wärmeren Wetter zu profitieren. Der Schritt erfolgt fast ein Jahr nach dem Debüt des Coupés, und die offene Variante behält die eleganten Proportionen bei und bietet gleichzeitig hohe Leistung.
Design und Aerodynamik
Das Design des Amalfi Spider bewahrt die Silhouette des Coupés, wobei der Schwerpunkt auf einem muskulösen Heckdesign und einem aktiven Spoiler liegt, der 110 kg Abtrieb erzeugt – eine bemerkenswerte Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Das Dach erstreckt sich nun bis zum Heckdeck und verbessert so das Gesamtbild des Fahrzeugs. Die Designer von Ferrari haben Wert darauf gelegt, die Ästhetik des Originalautos beizubehalten und die unförmigen Proportionen zu vermeiden, die man manchmal bei Cabrio-Modellen sieht.
Leistung und Antriebsstrang
Unter der Haube verfügt der Spider über einen 3,9-Liter-V8-Biturbomotor mit 631 PS, eine Steigerung von 19 PS gegenüber dem Roma Spider. Ferrari behauptet eine verbesserte Gasannahme und Drehmomentabgabe über den gesamten Drehzahlbereich. Das Auto beschleunigt in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Obwohl es etwas weniger leistungsstark ist als Konkurrenten wie der Aston Martin Vantage Roadster (656 PS) und das Porsche 911 Turbo S Cabriolet (701 PS), behält es seine konkurrenzfähige Leistung bei.
Chassis und Gewicht
Um dem bei Cabriolets typischen Steifigkeitsverlust entgegenzuwirken, hat Ferrari das Chassis verstärkt, was zu einer Gewichtszunahme von 86 kg auf 1.556 kg (trocken) führte. Trotzdem bleibt er leichter als der Aston Martin Vantage Roadster. Der „Z-Falt“-Dachmechanismus funktioniert in 13,5 Sekunden bei Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h und lässt sich zu einem kompakten 220-mm-Paket zusammenfalten, um den Kofferraumraum zu maximieren.
Komfort und Technologie
Der Amalfi Spider verfügt über einen Windabweiser hinter den Rücksitzen, der bei Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h aktiviert wird, um Vibrationen in der Kabine zu reduzieren. Das fünfschichtige Stoffdach ist auf eine mit Hardtop-Modellen vergleichbare Schall- und Wärmedämmung ausgelegt. Käufer können aus vier maßgeschneiderten Stofffarben und zwei technischen Optionen wählen, darunter einem schimmernden Tecnico Ottanio-Farbton.
Innenraum und Bedienelemente
Im Inneren verfügt der Spider über physische Tasten am Lenkrad, darunter einen markanten Startknopf und den Manettino-Schalter für die Traktionskontrollmodi (Wet, Comfort, Sport, Race, ESC-Off). Das Cockpit umfasst ein 15,6-Zoll-Instrumentendisplay, einen 10,25-Zoll-Zentral-Touchscreen und optional ein 8,8-Zoll-Beifahrerdisplay für G-Kraft- und Drehzahlmesserdaten. Die niedrigere Mittelkonsole sorgt für ein noch gemütlicheres Fahrerlebnis.
Preise und Verfügbarkeit
Während der Standard-Amalfi über 200.000 £ kostet, wird die Spider-Variante voraussichtlich rund 210.000 £ kosten. Damit positioniert er sich fest im Luxussportwagenmarkt, wo Käufer sowohl Leistung als auch Exklusivität suchen.
Der Ferrari Amalfi Spider ist eine Fortsetzung des Engagements der Marke, leistungsstarke Technik mit elegantem Design zu verbinden. Die Cabrio-Variante bietet eine überzeugende Option für Fahrer, die offenen Luxus suchen, ohne Kompromisse bei Geschwindigkeit oder Handling einzugehen.
