Toyota Australia führt eine freiwillige Servicekampagne für seinen Tundra-Pickup in Originalgröße durch, um einen möglichen Defekt im Panoramakamerasystem zu beheben. Die Aktion betrifft 1.210 Fahrzeuge – sowohl Limited- als auch Platinum-Ausführungen –, die zwischen 2023 und 2025 hergestellt wurden.
Problemdetails
Das Problem spiegelt einen größeren Rückruf in den Vereinigten Staaten wider, wo 162.000 Tundras von demselben Problem betroffen waren. Toyota gibt an, dass die elektronische Steuereinheit (ECU) des Parkassistenten nach dem Wechsel zwischen den Kameras in der Kameraansicht einfrieren oder einen schwarzen Bildschirm anzeigen kann. Wenn dies geschieht und das Fahrzeug den Rückwärtsgang einlegt, wird das Bild der Rückfahrkamera möglicherweise nicht angezeigt.
Toyota betont insbesondere, dass dies in Australien kein Sicherheitsproblem darstellt, sodass es als „Kundendienstübung“ und nicht als formeller Produktsicherheitsrückruf behandelt wird. Das bedeutet, dass es nicht auf der Website für Fahrzeugrückrufe der australischen Regierung erscheint.
Wie Eigentümer betroffen sind
Besitzer betroffener Tundras können weiterhin mit ihren Fahrzeugen fahren, da das Problem kein unmittelbares Sicherheitsrisiko darstellt. Allerdings bietet Toyota bei den Händlern eine kostenlose Software-Neuprogrammierung an, um das Problem zu beheben. Der Vorgang dauert etwa zwei Stunden, je nach Zeitplan des Geschäfts kann es jedoch sein, dass Besitzer ihr Fahrzeug für einen längeren Zeitraum beim Händler stehen lassen müssen.
Identifizierung betroffener Fahrzeuge
Betroffen sind Fahrzeuge innerhalb der folgenden VIN-Bereiche:
- Tundra Limited: 0X040346 bis 0X108482
- Tundra Platinum: 0X085977 bis 0X108479
Die Reparatur erhalten
Toyota empfiehlt Besitzern, sich an ihren örtlichen Toyota-Händler zu wenden oder die Toyota Campaign Helpline unter 1800 987 366 (8:00 – 18:00 Uhr AEDT, Montag bis Freitag) anzurufen, um das kostenlose Software-Update zu vereinbaren.
Diese freiwillige Aktion unterstreicht eine gängige Branchenpraxis, bei der Hersteller kleinere Mängel beheben, ohne einen umfassenden Rückruf auszulösen. Andere Automobilhersteller verwenden Begriffe wie „Field Service Action“, um ähnliche Verfahren zu beschreiben. Obwohl dies nicht zwingend erforderlich ist, stellt die Reparatur eine optimale Kamerafunktion sicher und verhindert mögliche Unannehmlichkeiten für Besitzer.
