General Motors (GM) wird die Produktion seines Buick-Kompakt-SUV der nächsten Generation von China in sein Fairfax-Montagewerk in Kansas City, Kansas, verlagern. Die Entscheidung fällt, da die Automobilindustrie mit der sich entwickelnden Handelsdynamik und den Zöllen zurechtkommt und die inländische Produktion wettbewerbsfähiger macht.
Warum das wichtig ist
Buick verließ sich jahrelang bei Schlüsselmodellen wie dem Envision stark auf chinesische Fabriken. Allerdings erhöhten die während der Trump-Regierung eingeführten erhöhten Zölle die Kosten für den Import dieser Fahrzeuge erheblich. Diese Verschiebung stellt einen strategischen Schachzug von GM dar, um sich vor künftigen Handelsunsicherheiten und potenziell niedrigeren Produktionskosten zu schützen. Sie unterstreicht auch einen breiteren Trend innerhalb der Automobilindustrie zur Verlagerung der Produktion, um geopolitische Risiken zu vermeiden.
Details zur Produktionsschicht
Der neue SUV, dessen Produktion im Jahr 2028 beginnen soll, wird seine Plattform mit dem Chevrolet Equinox teilen. Beide Fahrzeuge werden im Werk in Kansas montiert, das sich bereits auf die Equinox-Produktion ab 2027 vorbereitet. Das GM-Werk in Fairfax fertigt auch den überarbeiteten Chevy Bolt 2027 und plant ein unbenanntes erschwingliches Elektrofahrzeug.
Das Vermächtnis der Envision
Der aktuelle Buick Envision hat sich trotz der jüngsten Verkaufsrückgänge gut verkauft. Im Jahr 2025 verkaufte Buick fast 42.000 Envisions, obwohl diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 11 % zurückging. GM wird den Envision weiterhin aus China importieren, bis das neue in den USA hergestellte Modell im Jahr 2028 fertig ist. Der Name des SUV der nächsten Generation bleibt unbestätigt, aber Branchenanalysten gehen davon aus, dass er der Namenskonvention von Buick folgt und mit „En“ beginnt.
Umfassendere Implikationen für Buick
Dieser Schritt bedeutet, dass nur eines der vier SUV-Modelle von Buick, der Enclave, zuvor in den USA gebaut wurde. Durch die Steigerung der inländischen Produktion kann Buick besser auf die Marktanforderungen reagieren und möglicherweise wettbewerbsfähigere Preise anbieten. Dies könnte auch Buicks Position in einem Segment stärken, in dem die Präferenzen der Verbraucher zunehmend in den USA hergestellte Fahrzeuge bevorzugen.
Die Verlagerung auf die US-Produktion ist ein kalkulierter Schritt von GM, um seine Lieferkette zu sichern, Handelsrisiken zu mindern und Buick für langfristigen Erfolg in einer sich verändernden Automobillandschaft zu positionieren.





















