Cupra hat sein vollelektrisches Fließheckmodell Born deutlich überarbeitet und dabei eine Reihe von Verbesserungen vorgenommen, darunter ein schärferes Design, eine größere Reichweite bei allen Modellen und eine seit langem gewünschte Rückkehr zu physischen Tasten im Innenraum. Die Änderungen bringen den Born näher an die breitere Produktpalette von Cupra heran und berücksichtigen Kritikpunkte am haptischen Innenraum und der eingeschränkten Benutzerfreundlichkeit des Originals.
Äußere Auffrischung
Der überarbeitete Born verfügt über eine aggressivere Frontpartie, die die Designsprache des Leon, Formentor und Tavascan widerspiegelt. Zu den wichtigsten Änderungen gehören markante polygonale Scheinwerfergrafiken, eine ausgeprägtere „Shark-Nose“-Frontblende und eine Rücklichtleiste über die gesamte Breite.
Auch die verfügbaren Radoptionen wurden erweitert: Neue 19-Zoll- und 20-Zoll-Leichtmetallfelgen sind jetzt mit breiteren 235-mm-Reifen ausgestattet. Cupra behauptet, dies verbessere die Fahrdynamik.
Innenüberholung: Tasten kehren zurück
Das vielleicht bedeutendste Update ist der Innenraum. Der ursprüngliche Born wurde wegen seiner Abhängigkeit von haptischen Touch-Bedienelementen kritisiert, die viele Fahrer als ablenkend und ungenau empfanden. Das neue Modell verzichtet auf traditionelle physische Tasten am Lenkrad.
Das digitale Kombiinstrument wurde von 5,3 Zoll auf ein markanteres 10,25-Zoll-Display vergrößert, während die Innenmaterialien durch Wildleder-Türverkleidungen und Soft-Touch-Kunststoffe an den Türoberseiten aufgewertet wurden. Die Fondpassagiere profitieren nun von einem zusätzlichen Luftauslass in der Mittelkonsole.
Cupra hat außerdem eine digitale Schlüssel-App integriert, die es Besitzern ermöglicht, das Auto per Smartphone zu entriegeln und zu starten.
Antriebsstrangoptimierungen und Reichweitensteigerungen
Die Antriebsoptionen des Born wurden verfeinert, um eine größere Reichweite ohne Leistungseinbußen zu ermöglichen. Das Einstiegsmodell behält seine 58-kWh-Batterie, leistet aber jetzt 187 PS (vorher 201 PS), was zu einer Reichweitensteigerung von 264 auf 280 Meilen führt. Zudem wurde die Spitzenladeleistung von 120 kW auf 135 kW erhöht.
Die Langstreckenversion mit einer 79-kWh-Batterie und einem 228-PS-Motor steigert die Reichweite von 346 Meilen auf 372 Meilen, wobei die Ladegeschwindigkeit von 135 kW auf 185 kW steigt. Auch die leistungsstarke VZ-Variante mit 322 PS starkem Motor profitiert von der verbesserten Reichweite und schnelleren Lademöglichkeiten.
Beide 79-kWh-Versionen verfügen über einen Ein-Pedal-Fahrmodus und Launch Control für ein verbessertes Fahrerlebnis.
Preise und Verfügbarkeit
Cupra hat den endgültigen Preis noch nicht bestätigt, erwartet aber einen leichten Anstieg gegenüber dem aktuellen Born-Modell. Der aktuelle Born startet bei 35.690 £, steigt auf 36.995 £ für die Langstreckenversion und 44.820 £ für den VZ. Die Aktualisierungen beheben wichtige Kritikpunkte am Originalmodell und machen den Born zu einem wettbewerbsfähigeren Elektrofahrzeug in seinem Segment.
Die Verbesserungen des Born zeigen das Engagement von Cupra, sein Elektroangebot auf der Grundlage von Kundenfeedback und praktischer Benutzerfreundlichkeit weiterzuentwickeln. Diese Änderungen machen den Born zu einer praktischeren und attraktiveren Option für Käufer, die ein mittelgroßes elektrisches Fließheckmodell in Betracht ziehen.





















