Australia Day Long Weekend: Doppelte Fehler und erhöhte Polizeipräsenz

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Für das lange Wochenende des Australia Day, das am Freitag, dem 23. Januar, beginnt und am Montag, dem 26. Januar, um 23:59 Uhr endet, sind jetzt in New South Wales, Westaustralien und dem Australian Capital Territory doppelte Strafpunkte aktiv. Dies bedeutet härtere Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen, die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt und das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts.

Aufschlüsselung nach Bundesstaaten

  • New South Wales, Westaustralien und ACT: Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, Mobiltelefonnutzung und Verstößen gegen den Sicherheitsgurt gelten doppelte Strafen.
  • Westaustralien: Zusätzliche doppelte Strafen werden für Fahren unter Alkoholeinfluss/Drogen, Überfahren roter Ampeln und Versuche, Radarkameras auszuweichen, verhängt.
  • Queensland: Betrieb bereits das ganze Jahr über mit doppelten Abzügen, daher keine Änderung für die Feiertage.
  • Victoria, Südaustralien, Northern Territory und Tasmanien: Es werden keine zusätzlichen Strafen verhängt.

Verstärkte polizeiliche Durchsetzung

Behörden im ganzen Land setzen verstärkte Patrouillen ein, um die Straßenverkehrsregeln durchzusetzen. Der amtierende Polizeiminister von New South Wales, Paul Scully, betonte, dass „die Polizei im Einsatz sein wird, um die Sicherheit der Menschen auf unseren Straßen zu gewährleisten.“ Ziel ist es, riskantes Verhalten zu verhindern und Unfälle zu reduzieren, da Geschwindigkeitsüberschreitungen, Trunkenheit am Steuer und Ablenkung beim Fahren nach wie vor die Hauptursachen für tödliche Unfälle sind.

Victorias Operation Amity

Obwohl Victoria keine doppelten Strafen anwenden wird, wird es vom 23. bis 26. Januar die Operation Amity durchführen und sich dabei stark auf Geschwindigkeitsüberschreitungen konzentrieren. Nach Angaben der Polizei von Victoria ist Geschwindigkeitsüberschreitung für mindestens 30 % der tödlichen Unfälle verantwortlich. Im Weihnachts- und Neujahrszeitraum 2025 wurden 6.820 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, wobei die meisten Autofahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 10–25 km/h überschritten.

Wachsende Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit

Trotz der Rekordzahlen an Verkehrskameras und der damit verbundenen Umsatzgenerierung steigt die Straßenbenutzungsgebühr in Australien weiter an. Dies deutet darauf hin, dass eine bloße Verschärfung der Durchsetzung das Problem möglicherweise nicht löst und umfassendere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sein könnten. Die Wirksamkeit aktueller Strategien ist fraglich, da Todesfälle nach wie vor ein erhebliches Problem darstellen.

Die Behörden fordern die Fahrer auf, der Sicherheit Priorität einzuräumen, indem sie vorausschauend planen, sich an die Bedingungen anpassen und Ermüdung vermeiden. Die Botschaft ist klar: Verkehrssicherheit hat oberste Priorität, und die Nichteinhaltung hat an diesem langen Wochenende noch größere Konsequenzen.

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