Porsches Gehaltsschecks: Wie 40 % sechsstellig sind

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Möchten Sie wissen, was Porsche bezahlt? Das hat tatsächlich jemand auf der Jahreshauptversammlung gefragt. Sie waren nicht schüchtern. Dem Autohersteller blieb keine andere Wahl, als die Bilanz umzudrehen und seine interne Gehaltsstruktur offenzulegen. Schauen Sie zunächst hinter den Vorhang der Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Die Zahlen, die beißen

Porsche beschäftigt 23, Sie haben es erraten, 23.000 Mitarbeiter. Aber im Jahr 2025 erzielten 9.082 dieser Mitarbeiter ein steuerpflichtiges Bruttoeinkommen von 100.000 € (115.000 $).

Das sind fast 40 Prozent.

Vier von zehn Leuten bei Porsche verdienen einen sechsstelligen Betrag, das ist für ein Produktionsunternehmen dieser Größe ein Wahnsinn. Die meisten Leute verdienen keinen sechsstelligen Betrag. Hier ist es die Norm.

„Der Abstand sagt genauso viel über die deutschen Löhne aus wie über Porsche.“

Laut Bundesdaten gehört diese Gruppe zu den oberen 10 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer. Doppelt so hoch wie der Landesdurchschnitt. Und dazu gehören auch Boni. Der durchschnittliche Arbeitnehmer verdient 55.000 Euro. Die Gutverdiener von Porsche bekommen das Doppelte. Einfach.

Klettern Sie aber weiter. Nur 201 Mitarbeiter verdienten über 300.000 Euro. Nur 28 machten 500.000 Euro und 571.000 Dollar kaputt. Nur drei Personen knackten die siebenstellige Hürde und verdienten mehr als eine Million Euro. Und denken Sie daran, dass dabei nicht einmal die Top-Vorstandsmitglieder mitgezählt werden. Die Decke wird höher.

Wer verdient am meisten?

Oliver Blume. Ehemaliger CEO. Er verließ das Unternehmen im Jahr 2025 mit 1,9 Millionen Euro auf dem Papier. 2,2 Millionen US-Dollar. Er leitete gleichzeitig Volkswagen, also war seine tatsächliche Einstellung weitaus mehr. Porsche wird die Zahlen für 2026 für den neuen Chef Michael Leiters nicht bekannt geben. Noch nicht.

Aber wer hat letztes Jahr am meisten verdient? Nicht Blume.

Entwicklungsleiter Michael Steiner ging mit 2,1 Millionen Euro davon. Produktionschef Albrecht Reimold erhielt 2,05 Millionen Euro. Sie übertrafen den scheidenden Häuptling.

Dann ist da noch Lutz Meschke.

Ex-CFO. Er verließ das Unternehmen Ende Februar und verdiente in diesen wenigen Wochen immer noch 266.000 Euro. Porsche musste weitere 10 Millionen Euro zahlen, um ihn aufzukaufen. Immerhin hatte er einen Vertrag bis 2027. Handelt es sich um eine Rente oder eine Auszahlung? Spielt keine Rolle. Er hat das Geld bekommen.

Sein Nachfolger Jochen Breckner startete im März 2025 und verdiente für den Rest des Jahres 1,1 Millionen Euro. So auch Vertriebsleiter Matthias Becker. Gleiches Startdatum. Gleiches Gehalt. Zufall? Vielleicht.

Hier ist der Clou. Das sieht nach viel aus, ist es aber nicht. Porsche-Chefs machen im Vergleich zu ihren Konkurrenten Peanuts.

Oliver Zipse von BMW verdiente 2025 7,85 Millionen Euro, Ola Källenius von Mercedes schnappte sich 8,78 Millionen Euro. Porsche zahlt seinen Führungskräften weniger als die Konkurrenz. Deutlich weniger.

Was macht der Rest?

Nicht jeder ist Vizepräsident. Die meisten sind es nicht. Wenn Sie sich die Rollen unter der 100.000-Dollar-Linie ansehen, schauen Sie sich Kununu an. Von Mitarbeitern gemeldete Daten. Grobe Schätzungen.

Projektmanager belaufen sich im Durchschnitt auf 92.000 Euro.

Entwicklungsingenieure bekommen 87.000 Euro. Personalmanager müssen rund 80.000 Euro zahlen, Einkäufer bekommen 75.000 Euro.

Für Stütz- und Fabrikböden gehen Sie tiefer. Verwaltungsassistenten sehen 62.000 € Produktionsmitarbeiter 58.000 € Logistikfachkräfte 51.000 €.

Sie haben also die High Roller. Die Mittelklasse-Ingenieure. Die Fabrikhalle. Drei Ebenen der Realität im selben Gebäude. Die Lohn- und Gehaltsabrechnung lügt nicht über die Spaltung. Fragen Sie einfach nicht nach den Exit-Paketen

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