Australier sind bereit, sich anzuschließen – meistens

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Fast die Hälfte des Landes will als nächstes einen Hybrid- oder Elektroantrieb. Vielleicht nicht. Bald.

Der Mobilitätsindex 2026 von mycar bestätigt, was die Verkaufscharts bereits sagen: 46 Prozent der Fahrzeugbesitzer planen den Kauf eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs. Im Vergleich zu 36 Prozent im letzten Jahr. Ein steiler Anstieg.

Lonergan Research hat die Zahlen im April 2026 ermittelt und Australier über 18 Jahren befragt.

Der Zeitpunkt ist wichtig. Die Umfrage fiel, als die Kraftstoffpreise in die Höhe schossen und die Regierung eine Pause bei der Kraftstoffverbrauchssteuer einlegte. Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen stiegen nicht nur, sie stiegen im gleichen Zeitraum sogar um 111,6 % und eroberten 19,9 % des Neuwagenmarktes. Ein Rekord.

Seitdem sind die Gaspreise gekühlt. Die Steuersenkung wird ab dem 1. Juli zurückgenommen und bis zum 2. August vollständig aufgehoben.

Hält das die Leute davon ab? Anscheinend nicht. Doch die Zweifel bleiben bestehen.

  • Ein Drittel von uns fragt sich, ob Elektrofahrzeuge tatsächlich eine lange Regionalfahrt bewältigen können. Reichweitenangst ist nicht tot, es geht nur darum, sich umzuziehen.
  • 23 Prozent sagen, der Preis sei zu hoch, insbesondere jetzt, wo die Zinsen steigen und das Geld knapp wird.

Diejenigen, die immer noch an Benzinmotoren festhalten, sorgen sich um drei Dinge: Zuverlässigkeit (45 %), Betriebskosten (44 %) und Leistung (43 %). Alte Gewohnheiten. Neue Technologie.

Für diejenigen, die das Schiff verlassen haben, herrscht Glück. 86 % der Besitzer von Elektrofahrzeugen und Hybridfahrzeugen sind zufrieden. Hier gibt es kein Bedauern.

Betreten Sie die neuen Jungs. Hauptsächlich Chinesen. Deepal, Leapmotor und Xpeng kamen Ende 2024 an. Omoda und Jaecoo kamen 2025 zusammen mit Geelys Rückkehr nach einem Jahrzehnt im Ausland. Mehr Optionen bedeuten normalerweise bessere Preise.

Vertrauen ist die neue Währung.

31 Prozent der Autofahrer bleiben skeptisch. Sie stellen die Sicherheit und langfristige Zuverlässigkeit dieser Neuankömmlinge in Frage. Wird das Servicenetz in zehn Jahren halten? Genaues weiß noch niemand.

Wir kaufen mit unserem Geldbeutel, wir fahren mit unserem Kopf. Der Rest wartet ab, ob die Marken bestehen bleiben.