VW eliminiert die Schwachen: Jetta und Taycan am Abgrund

10

Der Schnitt kommt. Brutal und tiefgründig.

Der VW-Konzern entfernt nicht nur das Fett, er amputiert auch Gliedmaßen, um die Blutung zu stoppen. Der Plan? Reduzieren Sie die Modellpalette um bis zur Hälfte. Hälfte.

Eine deutsche Zeitung veröffentlicht die Namen, bevor VW sie bestätigt. Es ist der klassische Tanz. Tanz-Tanz-Revolution-Stil, aber mit mehr finanzieller Panik.

Hier sind die Opfer, wenn man sie so nennen kann. Es sind Autos, die die Leute kaufen. Autos, die Menschen fahren.

Der Volkswagen Jetta. Es hat alles über Jahrzehnte hinweg überlebt. Jetzt? Vielleicht auch nicht. Daneben die Taos. Zwei Standbeine des US-Marktes geraten plötzlich ins Wanken.

Weniger ist mehr. Es sei denn, es ist zu spät.

Schauen Sie sich die Luxusklasse an. Audi will aus dem Q5 Sportback aussteigen. Der Q6 e-tron Sportback gesellt sich dazu. Sportliche Derivate machen den Anfang. Sie sind kompliziert. Komplikationen kosten Geld.

Dann Porsche.

Der Taycan bekommt wahrscheinlich keine zweite Generation. Keine Auffrischung von Elektro-Sportwagen mehr. Und die Verbrennungsmotoren? Berichten zufolge sind die 718 Boxter und Cayman fertig. Benzinbetriebene Zweisitzer fühlen sich im Zeitalter umweltfreundlicher Vorschriften wie ein Luxus an, den sich das Bankkonto nicht leisten kann.

Sogar das Cayenne Coupé bekommt die Axt.

Für diejenigen, die sich die kleineren europäischen Namen ansehen, sind der Skoda Fabia und der Cupra Raval ebenfalls tot. Hier nicht relevant, aber immer noch Teil derselben Leiche.

Warum tun sie das?

Finanzielle Probleme. Große. VW muss seine Bücher in Ordnung bringen. Sie vereinfachen also. Nicht nur weniger Autos. Auch innen gibt es weniger Knöpfe.

Optionen? Rückgang um 75 Prozent. Ausstattungsvarianten? Aufgeschlitzt. Sie möchten, dass Sie die Kiste auswählen und nehmen, was darin ist.

Hat VW etwas davon zugegeben? Nein. Offiziell. Sie sprechen in vagen Unternehmensplattitüden von „Rationalisierung“. Die Leaks sind jedoch konkret. Auto und Fahrer gefragt. VW schwieg.

Werden diese Autos noch ein Jahr überleben? Wahrscheinlich. Produktionszyklen brechen nicht sofort ab. Sie können wahrscheinlich jetzt einen neuen Jetta kaufen. Es ist noch nicht zu spät, sich die Schlüssel zu schnappen.

Aber die Uhr tickt. Das Portfolio schrumpft. Die Frage ist nicht, ob sie einsparen, sondern wie viel übrig bleibt.

Interessiert es Sie, wenn das Taos verschwindet? Oder haben Sie schon einen draußen geparkt?