Nissan bestätigt, dass der GT-R der nächsten Generation die vollständige Elektrifizierung umgehen wird

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Für Fans des legendären „Godzilla“ ist die Zukunft des Nissan GT-R von Ungewissheit geprägt, da sich die Automobilindustrie in Richtung eines Elektrozeitalters bewegt. Jüngste Erkenntnisse der Nissan-Führung deuten jedoch darauf hin, dass die kommende R36-Generation an ihren Wurzeln mit Verbrennungsmotoren festhalten wird und sich für einen Hybridansatz anstelle eines vollelektrischen Antriebsstrangs entscheiden wird.

Die Grenzen der aktuellen Batterietechnologie

Bei den jüngsten Gesprächen in der Nissan-Zentrale in Yokohama hat die Unternehmensführung klargestellt, warum ein vollelektrischer GT-R vorerst vom Tisch ist. Richard Candler, Nissans globaler Leiter der Produktstrategie, ging ausdrücklich auf die technischen Hürden ein, mit denen die Marke konfrontiert ist.

Laut Candler ist die aktuelle Lithium-Ionen-Batterietechnologie einfach nicht in der Lage, die extremen Leistungsanforderungen eines GT-R zu erfüllen. Die Hauptthemen umfassen:

  • Gewicht und Energiedichte: Um die Leistung und das Handling zu liefern, die von einem Flaggschiff-Supersportwagen erwartet werden, wäre eine Batterie, die groß genug ist, wahrscheinlich zu schwer und würde die Agilität des Autos beeinträchtigen.
  • Leistungskonsistenz: Aktuelle Batteriechemien haben Schwierigkeiten, die anhaltende, hochintensive Leistungsabgabe bereitzustellen, die das GT-R-Erlebnis ausmacht.
  • Marktnachfrage: Nissan stellte fest, dass das Verbraucherinteresse an rein elektrischen Sportwagen derzeit nicht ausreicht, um einen derart massiven Entwicklungswechsel zu rechtfertigen.

„Wir werden in der nächsten Generation nicht auf Batterien setzen. Auf keinen Fall“, erklärte Candler und betonte, dass der aktuelle Stand der Elektrifizierung noch nicht in der Lage sei, ein echtes „GT-R-artiges Produkt“ hervorzubringen.

Der Hybrid-Kompromiss

Der R36 wird zwar kein batterieelektrisches Fahrzeug (BEV), aber auch kein rein traditioneller Verbrennungsmotor sein. Um die immer strengeren globalen Emissionsvorschriften zu bewältigen, strebt Nissan die Elektrifizierung durch Hybridisierung an.

Die wahrscheinlichste Richtung für den R36 ist ein Hybrid-Twin-Turbo-V6-Setup. Mit dieser Strategie kann Nissan mehrere wichtige Ziele erreichen:
1. Compliance: Einhaltung strengerer Umweltstandards in Märkten außerhalb der Vereinigten Staaten.
2. Leistungssteigerung: Verwendung von Elektromotoren zum Schließen von Drehmomentlücken und zur Verbesserung des Ansprechverhaltens des Verbrennungsmotors.
3. Gewichtsmanagement: Verwendung kleinerer Batteriepakete zur Unterstützung statt zum Primärantrieb, um die Masse des Fahrzeugs überschaubar zu halten.

Warum das für die Automobilindustrie wichtig ist

Die Entscheidung von Nissan verdeutlicht die wachsenden Spannungen im Hochleistungsautomobilsektor. Während Personenkraftwagen rasch auf elektrische Plattformen umsteigen, steht das Segment der „Supersportwagen“ vor einer einzigartigen Herausforderung: der Physik des Gewichts.

Die Identität des GT-R basiert auf Präzision, schneller Beschleunigung und mechanischem Engagement. Wenn Nissan heute einen vollelektrischen Antriebsstrang in den R36 einbauen würde, würde das Unternehmen das Risiko eingehen, ein Auto zu liefern, das die Umweltziele erfüllt, aber die Leistungserwartungen seiner treuesten Kunden nicht erfüllt. Mit der Entscheidung für die Hybridisierung versucht Nissan, die Lücke zwischen der Ära des Benziners und der unvermeidlichen elektrischen Zukunft zu schließen.

Fazit

Die nächste Generation des Nissan GT-R wird auf einen Hybridantriebsstrang anstelle einer vollständigen Elektrifizierung setzen, wobei Leistung und Gewichtsmanagement Vorrang vor reiner Batterieleistung haben. Diese Entscheidung stellt sicher, dass „Godzilla“ eine fahrerorientierte Maschine bleibt und gleichzeitig die Realität moderner Abgasnormen berücksichtigt.

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