BYD bringt den Shark. Es kostet 47.290 £. Und es zielt direkt auf das Herzstück der Domäne des Ford Ranger ab.
Der Toyota Hilux sieht besorgt aus. So auch der von den Toten auferstandene Mitsubishi L200. Dieses neue Biest mit Doppelkabine verfügt über High-Tech-Spezifikationen, einen riesigen Bildschirm und ein Hybridsystem, das sich weniger wie ein LKW, sondern eher wie ein rollender Serverraum anfühlt. Es gibt nur einen Haken.
Sie können die Mehrwertsteuer nicht zurückfordern.
Unternehmer werden das hassen. Es verändert das Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber den traditionellen Diesel-Arbeitspferden, denen sie seit Jahren vertrauen. Doch bei Privatfahrern oder Firmenwagen könnte die Rechnung plötzlich anders aussehen.
In der Kabine
Vergessen Sie verrostete Schrauben. Diese Hütte schreit nach Luxus.
Beim Start gibt es nur eine Variante, die jedoch bereits geladen ist. Sie erhalten beheizte und gekühlte Sitze mit Kunstlederbezug, ein Soundsystem mit 12 Lautsprechern und ein Display, das so groß ist, dass es praktisch einer Werbetafel ähnelt – 15,6 Zoll, direkt auf dem Armaturenbrett. Daneben behält ein 10,2-Zoll-Treiberbildschirm den Überblick über alles andere. Das Einparken erfolgt über vordere und hintere Sensoren sowie eine 360-Grad-Kamera, die enge Räume überflüssig macht.
Es ist nicht nur ein Arbeitstier. Es ist eine Lounge.
BYD verkauft jedoch nicht nur Komfort. Sie verkaufen die DMO-Plattform – Dual Mode Off-Road. Es klingt robust. Es fühlt sich techniklastig an.
Macht, aber zu welchem Preis?
Hier ist die Motorwahrheit: Der Shark kombiniert einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit zwei Elektromotoren. Leistung? 435 PS.
Das ist mehr als das Doppelte dessen, was ein Ford Ranger PHEV bietet. Der 0-62-Sprint dauert 5,7 Sekunden. Dank einer 29,5-kWh-Batterie erreichen Sie eine rein elektrische Reichweite von 55 Meilen. Wenn Sie es eilig haben, lädt die Gleichstrom-Schnellladung den Akku in nur 21 Minuten von 30 auf 82 Prozent.
Zieht er so viel wie ein Ranger?
Nein.
Das ist der Kompromiss. Der Ranger transportiert 3.500 kg. Es trägt 1.000 kg im Bett. Der Hai? Es zieht 2.500 kg und trägt 790 kg.
Schwere Ladung geht an die Dieselkönige. Aber leichte Ladung? Vielleicht ist die elektrische Zukunft in Ordnung.
Die Steuerfalle
Früher waren Pickup-Trucks ein Steuerschlupfloch. Nicht mehr.
Sie werden jetzt als Personenkraftwagen eingestuft. Die pauschale Gewerbesteuer ist weg. Stattdessen dreht sich alles um CO2. Diesel Rangers haben einen brutalen Steuersatz für Firmenwagen von 37 Prozent erreicht. Der PHEV Ranger liegt bei 20 Prozent. Der Hai?
Mit 46g/kM CO2 könnte es in eine deutlich niedrigere Spanne rutschen.
Nicht so niedrig wie ein vollwertiges Elektrofahrzeug wie das Hilux BEV – das bei winzigen 4 Prozent liegt. Aber niedriger als die Hybriden. Für jemanden, der ein Firmenfahrzeug fährt, ist dieser Elektrovorteil wichtiger als die fehlende Mehrwertsteuerrückerstattung. Es ist ein Kompromiss. Zahlen Sie die Mehrwertsteuer einmalig. Sparen Sie jedes Jahr die Steuer.
Warum von Ford stehlen?
Steve Beattie, BYDs britischer Stellvertreter, verbirgt seinen Ehrgeiz nicht. Er möchte, dass Ranger-Käufer wechseln.
Der Markt hat sich verändert. Diesel wird bestraft. PHEVs und Elektrofahrzeuge sind die neuen sicheren Anlagen für Unternehmensflotten.
„Ranger werden jetzt als Autos eingestuft“, sagte Beattie.
Autofahrer wollen etwas Neues ausprobieren, argumentiert er. Käufer von Tesla Model 3 und Y wechselten, weil sie einen Unterschied wollten. Jetzt hofft er, dass Lkw-Fahrer den gleichen Drang verspüren. Warum nicht auf den Diesel verzichten und stattdessen das leise Brummen eines Plug-in-Motors genießen?
Wir geben ihnen eine Alternative.
Es ist ein Glücksspiel. Das Netzwerk ist da. Der Vorrat ist fertig. Ob der Shark genug Zähne hat, um die Dominanz von Ford zu durchbrechen, bleibt abzuwarten.





















