Ford und Geely machen einen gewaltigen Schritt.
Die beiden Automobilgiganten haben gerade ein Joint Venture mit Sitz in Spanien angekündigt. Das ist nicht nur ein Händedruck. Es handelt sich um eine strukturelle Überarbeitung der Art und Weise, wie sie Elektro- und Hybridautos für den europäischen Markt bauen wollen.
Die Einrichtung? Fords weitläufiges Werk in Valencia.
Im Rahmen des geplanten Deals wird Ford eine Mehrheitsbeteiligung von 66 % halten. Geely Auto erhält 34 %. Die Rechnung ist einfach: Ford ist führend, Geely liefert Muskeln und beide teilen sich die Gewinne.
Die Zeitleiste und der Ort
Wo passiert das? Valencia, Spanien.
Warum dort? Weil es einer der größten Automobilstandorte Europas ist. Das Werk kann jährlich etwa 500.000 Autos produzieren. Das ist eine beträchtliche Kapazität.
Wann geht es los?
Der offizielle Betrieb ist für das erste Halbjahr 2022 geplant. Erwarten Sie jedoch nicht, dass sofort neue Abzeichen auf der Straße erscheinen. Die ersten brandneuen Modelle aus dieser Partnerschaft werden erst 2028 vom Band rollen. Die behördliche Genehmigung steht natürlich noch aus.
Diese Struktur beschleunigt Fords Vorstoß in den europäischen Sektor und beschleunigt gleichzeitig die Lokalisierungsstrategie von Geely. Sie verkaufen nicht nur nach Europa. Sie bauen für Europa.
Welche Autos kommen?
Die Produkt-Roadmap ist spezifisch. Beton. Keine vagen Konzepte.
Fords beliebter SUV Kuga bleibt am Fließband. Dieser Teil ändert sich noch nicht. Doch ab 2028 wird das Portfolio aggressiv erweitert.
Folgendes erwartet Sie:
Die Bronco-Familie wächst.
Ein neuer, robuster Kompakt-SUV geht an den Start. Es schließt sich der Bronco-Reihe an, zielt aber auf ein anderes Segment ab. Denken Sie kleiner. Agiler. Immer noch hart.
Ein neuer Ford-Crossover.
Ford wird hier das Design leiten. Allerdings erfolgt die Entwicklung gemeinsam mit Geely. Dies ist eine echte Zusammenarbeit, nicht nur eine Umbenennung des Namens.
Geelys Energiefahrzeuge.
Geely bringt zwei neue Modelle auf den Tisch. Auch diese starten im Jahr 2028 mit der Produktion. Eine davon ist die EX2. In China ist es als Geely Xingyuan bekannt. Auf seinem Heimatmarkt ist es bereits ein Verkaufsschlager.
Warum ist das wichtig?
Bei der Produktionsleistung geht es um Effizienz. Durch die gemeinsame Nutzung des Standorts Valencia konnten beide Unternehmen Kosten einsparen. Sie steigern die Kapazitätsauslastung. Sie verbessern die Geschwindigkeit der Produktentwicklung.
Es schafft auch Arbeitsplätze für die spanische Wirtschaft. Der Automobilsektor bekommt Auftrieb. Es wird erwartet, dass die Arbeitsplätze vor Ort mit dem Ausbau der Anlage wachsen werden.
Der Umzug verwandelt einen einzelnen Produktionsstandort in einen kollaborativen Hub.
Hier geht es ums Überleben in einem überfüllten Markt. Elektrofahrzeuge sind teuer in der Herstellung. Hybridtechnologie erfordert ständige Iteration. Eine Lastenteilung ist finanziell sinnvoll.
Ford braucht Volumen. Geely braucht europäische Glaubwürdigkeit. Zusammen haben sie beides.
Der Weg bis 2028 ist lang. Aber der Grundstein ist gelegt.
Wird der Bronco Compact der Erfolg sein, auf den sie hoffen? Nur der Markt wird entscheiden. Eines ist sicher: Die Landschaft des europäischen Automobilbaus verändert sich.





















